Tourenverlauf > 8 Tage Trekkingtour rund um den Ortler

Diese Trekking Ortler-Umrundung führt durch die malerischen Täler wie dem Ultental, Rabbital, Martelltal, Suldental und dem Trafoital. Das Highlight und zugleich Endziel dieser Tour ist das Stilfserjoch, der höchste Gebirgspass in Südtirol bzw. Italien auf 2.757m. Wir bewegen uns um den höchsten Berg Gesamttirols den Ortler (3.905m) und fast ausschließlich im Nationalpark Stilfserjoch, welcher zu den größten Naturschutzgebieten Europas zählt. Alle Tagesetappen sind Überschreitungen, das heißt, es geht niemals auf dem selben Weg hinauf sowie hinunter, für Abwechslung ist gesorgt. Die Anziehungskraft dieser Tour liegt am Wechsel und an der Gegensätzlichkeit der vielen Landschaften und Vegetationszonen die wir in einer Woche durchwandern. Bunte Blumenwiesen herrlich grüne Almlandschaften, teils über Gebirgspfade, gut begehbare Alpinwege, Passwegen und alten Schmugglerpfaden. Faszinierende Rundblicke auf die markante 3.000er Bergwelt, die endlosen Gletscher rund um dem Bergriesen Ortler und schließlich das südliche Klima Südtirols, all das macht diese Trekkingtour so reizvoll und beliebt.
Sie wird unvergesslich in Erinnerung bleiben.

Teilnehmerprofil:
Da diese Trekkingtour sowohl Jung als auch Alt anspricht ist die Altersstruktur der Gäste auf den Touren breit gefächert. Bei den Tourenteilnehmern handelt es sich überwiegend um aufgeschlossene Menschen die im Urlaub geistig und körperlich aktiv sein wollen. Die von uns angebotene Trekkingtour ist für Naturfreunde, die eine gute körperliche Verfassung, Flexibilität und Teamgeist mitbringen. In der ungezwungenen Atmosphäre einer kleinen, überschaubaren Gruppe, findest Du schnell Kontakt und nicht selten entwickeln sich lang währende Bekanntschaften.

Anforderungen:
Gesunde körperliche Verfassung, gute Kondition und Trittsicherheit.
Ausdauer für Tagesetappen zwischen 5 und 6 Stunden und Höhenunterschiede bis zu 1.200 m im Auf- und Abstieg..

Hinweis:
Sie wandern mit einem Tagesrucksack für max. 2 Tage.
Der Rucksack sollte nicht mehr als 8 kg wiegen und die Gepäck-Tragetasche / Sporttasche sollte max. 6kg wiegen.

1. Tag: Samstag  –  Individuelle Anreise

Eigene Anreise nach Morter bei Latsch im Vinschgau

Hotel Gasthof Krone
I – 39021 Morter – Nibelungenstraße 28

Um 17:30 Uhr Begrüßung und CheckIn.
Programmbesprechung mit dem Wanderführer und gemeinsames Abendessen.

2. Tag:  Sonntag  –  Ultental
Impressionen dieser Etappe:

 Am Sonntagmorgen Transfer mit dem Shuttle in das hinterste Ultental.
Wir beginnen unsere Ortler Trekkingtour mit einem grandiosen Panoramatag zu einem der schönsten Aussichtsgipfel Südtirols auf 2.957m. Vom Ausgangpunkt wandern wir über ausgedehnte Weidegebiete in dem die Weißbrunner Naturseen eingebettet sind. Über das Schwärzerjoch geht es dann über den breiten Grat zum Panoramagipfel. Nach einer Gipfelrast geht es über die Provinzgrenze in das Rabbital und weiter zu unserem Übernachtungsquartier auf die Dorigonihütte (2.437m).

Tourdaten:
Aufstieg: 1.150 hm – Abstieg: 610 hm – Tourenlänge: 11,5 km – Gehzeit: 5:45 Std

3. Tag:  Montag  –  Dorigonihütte
Impressionen dieser Etappe:

Von der Dorigonihütte starten wir am Morgen gemütlich zu dem immer steiler werdenden Alpinweg über Blockwerk und Schrofengelände zum Sallentjoch auf 2.965m, unserem höchsten Ziel dieser Etappe. Am Jochübergang betreten wir wieder Südtiroler Boden der uns in das hinterste Martelltal führt. Das Martelltal ist eines der schönsten Seitentäler Südtirols das uns mit seiner faszinierenden Gletscherwelt begrüßt. Der Abstieg führt uns hoch über den Zufrittstausee direkt zur Zufallhütte unserem nächsten Übernachtungsziel auf 2.264m.

Tourdaten:
Aufstieg: 690 hm – Abstieg: 865 hm – Tourenlänge: 9 km – Gehzeit: 5:00 Std

4. Tag:  Dienstag  –  Zufallhütte
Impressionen dieser Etappe:

Diesen Tag werden wir etwas gemütlicher angehen lassen. Wir erkunden den neuen Marteller Schluchtenweg der uns zu den Aussichtspunkten Kelle in der Klamm, Panoramasichel und Aussichtskanzel führt. Über den Gletscherlehrpfad geht es zur 1890 erbauten Gletscherstaumauer und neben dem tosenden „Kuenzentschatter Wasserfall“ zum „Schianbliamlkopf“, einem traumhaften Aussichtsberg. Von hier steigen wir zur höchsten Marteller Schutzhütte auf 2.610m ab von wo es dann wieder zur Zufallhütte unserem Nachtquartier hinunter geht.
Tipp: für Saunaliebhaber steht mit Aufpreis eine Sauna zur Verfügung

Tourdaten:
Aufstieg: 550 hm – Abstieg: 550 hm – Tourenlänge: 7,5 km – Gehzeit: 3:30 Std

5. Tag:  Mittwoch  –  Zufallhütte
Impressionen dieser Etappe:

Heute verlassen wir das Martelltal und wandern durch das Madritschtal auf über 3.000m. Zuerst auf das Madritschjoch, dem Alpenübergang der Transalp Route auf 3.123m und erklimmen dann den nächsten Gipfel die hintere Schöntaufspitze auf 3.325m, dem höchsten Punkt der gesamten Tour. Einen schöneren Platz für den „Holbmittog“ wie wir Vinschger die Brotzeit nennen, kann man im Ortlergebiet kaum finden, sitzt man doch direkt gegenüber dem Suldner Dreigestirn Ortler, Zebru und Königsspitze, dazu noch der Doppelgipfel von Zufallspitze und Cevedale und östlich die Dreitausender wie Köllkuppe und Veneziaspitzen bis hin zum Hasenohr. Der Abstieg erfolgt gemütlich über die Skipistenwege bis zur Madritschhütte und weiter bis zu unserem nächsten Nachtquartier der Schaubachhütte auf 2.581m.

Tourdaten:
Aufstieg: 1.100 hm – Abstieg: 770 hm – Tourenlänge: 10,5 km – Gehzeit: 4:50 Std

6. Tag:  Donnerstag  –  Schaubachhütte
Impressionen dieser Etappe:

Heute Morgen schauen wir aus dem Fenster, was sehen wir, das Ortler Dreigestirn direkt vor uns, ist das wirklich war?
Wir starten die heutige Tagesetappe und wandern in höchst interessantem Gelände. Wir betreten einmalige Gletschermoränen die gut begehbar und höchst interessant sind. Selten kommt man so nahe an die großen Suldner Berge wie Ortler, Zebru und Königsspitze heran, da der Weg direkt unterhalb des Gletscherbruchs und der Nordwand der Königsspitze verläuft. Wir hören das Rumpeln und Tönen des Gletschers, beobachten aus sicherer Entfernung kleine Felsstürze und Lawinen. Der Weg führt uns direkt zur Hintergrathütte auf 2.661m, dem Stützpunkt für Bergsteiger die den Ortler über den sogenannten „Hintergrat“ besteigen. Weiter geht es zur K2 Hütte und im auf und ab weiter hoch zu unserem heutigen Nachtquartier die Tabarettahütte auf 2.556m die direkt und der bekannten Ortler Nordwand liegt.

Tourdaten:
Aufstieg: 650 hm – Abstieg: 660 hm – Tourenlänge: 12,4 km – Gehzeit: 4:15 Std

7. Tag:  Freitag  –  Tabarettahütte
Impressionen dieser Etappe:

Die heutige Etappe führt uns von der Tabarettahütte über die Bärenkopfscharte in das benachbarte Trafoital, aber vorher machen wir noch einen kleinen Abstecher zur Payerhütte auf 3.029m, dem Ausganspunkt vieler Bergsteiger auf dem Normalweg zum Ortler. Von hier können wir viele Seilschaften auf dem Weg zum Ortler beobachten. Nach diesem Abstecher geht nun nur mehr Bergab, aber wie. Vor und liegen 1.500hm im Abstieg bis nach Trafoi unserem nächsten Nächtigungsziel auf 1.530m

Tourdaten:
Aufstieg: 546 hm – Abstieg: 1.567 hm – Tourenlänge: 10,5 km – Gehzeit: 4:45 Std

8. Tag: Samstag / Trafoi -> Furkelhütte -> Goldseeweg -> Stilfserjoch
Impressionen dieser Etappe:

Die heutige, letzte Etappe führt uns von Trafoi auf das Stilfserjoch, der höchstgelegenen Pass-Straße Italiens. Zuerst geht es gemütlich mit dem Sessellift zum Ausgangpunkt auf 2.153m. Von der Bergstation wandern wir über die Südhänge des Stilfser Kammes mit einzigartigem Blick auf das ewige Eis der Gletscherwelt des majestätischen Ortlermassivs. Man trifft immer wieder auf Schautafeln, die die Geschichte der hier geführten Kämpfe im Ersten Weltkrieg erklären. Über die alte Militärstraße gelangen wir vorbei am Goldsee bis zur Dreisprachenspitze auf 2.838m unserem höchsten Punkt der letzten Etappe. Von hier geht es noch kurz Bergab zum Endziel Stilfserjoch auf 2.758m.
Hier wird uns der Shuttle über die höchstgelegenste Pass-Straße Italiens wieder zu unserem Ausgangpunkt, bzw. Auto zurück bringen wo jeder dann am Nachmittag seine Heimreise antreten kann oder individuell seinen Aufenthalt verlängern kann.
Infos über weitere Unterkünfte gibt es hier > Kulturregion Vinschgau

Tourdaten:
Aufstieg: 717 hm – Abstieg: 112 hm – Tourenlänge: 8,4 km – Gehzeit: 3:00 Std

Nach einer Woche Ortler- Trekkingtour
zwar körperlich vielleicht müde, aber frei im Kopf und Geist, mit Eindrücken und Erlebnissen die du dein Leben lang sicher nicht mehr vergessen wirst.

Ein echtes Highlight dieser Tour sind die Übernachtungen in den gemütlichen Schutzhütten, die ein authentisches Bergsteigerfeeling garantieren. Bei dieser Trekkingtour wird vorwiegend in Berg- Schutzhütten, meist in Mehrbettzimmern oder in Lagern übernachtet. Einzelunterbringung ist hier nicht möglich. Bei der An- und Abreise wohnen Sie in Pensionen, Gasthäusern oder Hotel in Mehrbettzimmern mit DU/WC.
Die Hüttenwirte sind sehr gastfreundlich und bieten ein vielseitiges und reichhaltiges Essen aus der Südtiroler Küche.
Freuen Sie sich auf gemütliche und gesellige Hüttenabende!

Bevorzugte Unterkünfte:
Wir werden Sie wann immer möglich in den hier genannten Hütten oder Pensionen unterbringen. Wenn es zu Problemen bei der Verfügbarkeit kommt, bringen wir Sie in ähnlichen Unterkünften gleichen oder höheren Standards unter.

Verpflegung:
Im Preis enthalten sind 7 x Frühstück und 7 x Abendessen. Getränke sind im Preis nicht enthalten.
Auf den Hütten können Sie sich als Tagesproviant Lunchpakete (Aufpreis) bestellen.

 

+ Beschreibung

Diese Trekking Ortler-Umrundung führt durch die malerischen Täler wie dem Ultental, Rabbital, Martelltal, Suldental und dem Trafoital. Das Highlight und zugleich Endziel dieser Tour ist das Stilfserjoch, der höchste Gebirgspass in Südtirol bzw. Italien auf 2.757m. Wir bewegen uns um den höchsten Berg Gesamttirols den Ortler (3.905m) und fast ausschließlich im Nationalpark Stilfserjoch, welcher zu den größten Naturschutzgebieten Europas zählt. Alle Tagesetappen sind Überschreitungen, das heißt, es geht niemals auf dem selben Weg hinauf sowie hinunter, für Abwechslung ist gesorgt. Die Anziehungskraft dieser Tour liegt am Wechsel und an der Gegensätzlichkeit der vielen Landschaften und Vegetationszonen die wir in einer Woche durchwandern. Bunte Blumenwiesen herrlich grüne Almlandschaften, teils über Gebirgspfade, gut begehbare Alpinwege, Passwegen und alten Schmugglerpfaden. Faszinierende Rundblicke auf die markante 3.000er Bergwelt, die endlosen Gletscher rund um dem Bergriesen Ortler und schließlich das südliche Klima Südtirols, all das macht diese Trekkingtour so reizvoll und beliebt.
Sie wird unvergesslich in Erinnerung bleiben.

Teilnehmerprofil:
Da diese Trekkingtour sowohl Jung als auch Alt anspricht ist die Altersstruktur der Gäste auf den Touren breit gefächert. Bei den Tourenteilnehmern handelt es sich überwiegend um aufgeschlossene Menschen die im Urlaub geistig und körperlich aktiv sein wollen. Die von uns angebotene Trekkingtour ist für Naturfreunde, die eine gute körperliche Verfassung, Flexibilität und Teamgeist mitbringen. In der ungezwungenen Atmosphäre einer kleinen, überschaubaren Gruppe, findest Du schnell Kontakt und nicht selten entwickeln sich lang währende Bekanntschaften.

Anforderungen:
Gesunde körperliche Verfassung, gute Kondition und Trittsicherheit.
Ausdauer für Tagesetappen zwischen 5 und 6 Stunden und Höhenunterschiede bis zu 1.200 m im Auf- und Abstieg..

Hinweis:
Sie wandern mit einem Tagesrucksack für max. 2 Tage.
Der Rucksack sollte nicht mehr als 8 kg wiegen und die Gepäck-Tragetasche / Sporttasche sollte max. 6kg wiegen.

+ 1. Tag

1. Tag: Samstag  –  Individuelle Anreise

Eigene Anreise nach Morter bei Latsch im Vinschgau

Hotel Gasthof Krone
I – 39021 Morter – Nibelungenstraße 28

Um 17:30 Uhr Begrüßung und CheckIn.
Programmbesprechung mit dem Wanderführer und gemeinsames Abendessen.

+ 2.Tag

2. Tag:  Sonntag  –  Ultental
Impressionen dieser Etappe:

 Am Sonntagmorgen Transfer mit dem Shuttle in das hinterste Ultental.
Wir beginnen unsere Ortler Trekkingtour mit einem grandiosen Panoramatag zu einem der schönsten Aussichtsgipfel Südtirols auf 2.957m. Vom Ausgangpunkt wandern wir über ausgedehnte Weidegebiete in dem die Weißbrunner Naturseen eingebettet sind. Über das Schwärzerjoch geht es dann über den breiten Grat zum Panoramagipfel. Nach einer Gipfelrast geht es über die Provinzgrenze in das Rabbital und weiter zu unserem Übernachtungsquartier auf die Dorigonihütte (2.437m).

Tourdaten:
Aufstieg: 1.150 hm – Abstieg: 610 hm – Tourenlänge: 11,5 km – Gehzeit: 5:45 Std

+ 3.Tag

3. Tag:  Montag  –  Dorigonihütte
Impressionen dieser Etappe:

Von der Dorigonihütte starten wir am Morgen gemütlich zu dem immer steiler werdenden Alpinweg über Blockwerk und Schrofengelände zum Sallentjoch auf 2.965m, unserem höchsten Ziel dieser Etappe. Am Jochübergang betreten wir wieder Südtiroler Boden der uns in das hinterste Martelltal führt. Das Martelltal ist eines der schönsten Seitentäler Südtirols das uns mit seiner faszinierenden Gletscherwelt begrüßt. Der Abstieg führt uns hoch über den Zufrittstausee direkt zur Zufallhütte unserem nächsten Übernachtungsziel auf 2.264m.

Tourdaten:
Aufstieg: 690 hm – Abstieg: 865 hm – Tourenlänge: 9 km – Gehzeit: 5:00 Std

+ 4.Tag

4. Tag:  Dienstag  –  Zufallhütte
Impressionen dieser Etappe:

Diesen Tag werden wir etwas gemütlicher angehen lassen. Wir erkunden den neuen Marteller Schluchtenweg der uns zu den Aussichtspunkten Kelle in der Klamm, Panoramasichel und Aussichtskanzel führt. Über den Gletscherlehrpfad geht es zur 1890 erbauten Gletscherstaumauer und neben dem tosenden „Kuenzentschatter Wasserfall“ zum „Schianbliamlkopf“, einem traumhaften Aussichtsberg. Von hier steigen wir zur höchsten Marteller Schutzhütte auf 2.610m ab von wo es dann wieder zur Zufallhütte unserem Nachtquartier hinunter geht.
Tipp: für Saunaliebhaber steht mit Aufpreis eine Sauna zur Verfügung

Tourdaten:
Aufstieg: 550 hm – Abstieg: 550 hm – Tourenlänge: 7,5 km – Gehzeit: 3:30 Std

+ 5.Tag

5. Tag:  Mittwoch  –  Zufallhütte
Impressionen dieser Etappe:

Heute verlassen wir das Martelltal und wandern durch das Madritschtal auf über 3.000m. Zuerst auf das Madritschjoch, dem Alpenübergang der Transalp Route auf 3.123m und erklimmen dann den nächsten Gipfel die hintere Schöntaufspitze auf 3.325m, dem höchsten Punkt der gesamten Tour. Einen schöneren Platz für den „Holbmittog“ wie wir Vinschger die Brotzeit nennen, kann man im Ortlergebiet kaum finden, sitzt man doch direkt gegenüber dem Suldner Dreigestirn Ortler, Zebru und Königsspitze, dazu noch der Doppelgipfel von Zufallspitze und Cevedale und östlich die Dreitausender wie Köllkuppe und Veneziaspitzen bis hin zum Hasenohr. Der Abstieg erfolgt gemütlich über die Skipistenwege bis zur Madritschhütte und weiter bis zu unserem nächsten Nachtquartier der Schaubachhütte auf 2.581m.

Tourdaten:
Aufstieg: 1.100 hm – Abstieg: 770 hm – Tourenlänge: 10,5 km – Gehzeit: 4:50 Std

+ 6.Tag

6. Tag:  Donnerstag  –  Schaubachhütte
Impressionen dieser Etappe:

Heute Morgen schauen wir aus dem Fenster, was sehen wir, das Ortler Dreigestirn direkt vor uns, ist das wirklich war?
Wir starten die heutige Tagesetappe und wandern in höchst interessantem Gelände. Wir betreten einmalige Gletschermoränen die gut begehbar und höchst interessant sind. Selten kommt man so nahe an die großen Suldner Berge wie Ortler, Zebru und Königsspitze heran, da der Weg direkt unterhalb des Gletscherbruchs und der Nordwand der Königsspitze verläuft. Wir hören das Rumpeln und Tönen des Gletschers, beobachten aus sicherer Entfernung kleine Felsstürze und Lawinen. Der Weg führt uns direkt zur Hintergrathütte auf 2.661m, dem Stützpunkt für Bergsteiger die den Ortler über den sogenannten „Hintergrat“ besteigen. Weiter geht es zur K2 Hütte und im auf und ab weiter hoch zu unserem heutigen Nachtquartier die Tabarettahütte auf 2.556m die direkt und der bekannten Ortler Nordwand liegt.

Tourdaten:
Aufstieg: 650 hm – Abstieg: 660 hm – Tourenlänge: 12,4 km – Gehzeit: 4:15 Std

+ 7.Tag

7. Tag:  Freitag  –  Tabarettahütte
Impressionen dieser Etappe:

Die heutige Etappe führt uns von der Tabarettahütte über die Bärenkopfscharte in das benachbarte Trafoital, aber vorher machen wir noch einen kleinen Abstecher zur Payerhütte auf 3.029m, dem Ausganspunkt vieler Bergsteiger auf dem Normalweg zum Ortler. Von hier können wir viele Seilschaften auf dem Weg zum Ortler beobachten. Nach diesem Abstecher geht nun nur mehr Bergab, aber wie. Vor und liegen 1.500hm im Abstieg bis nach Trafoi unserem nächsten Nächtigungsziel auf 1.530m

Tourdaten:
Aufstieg: 546 hm – Abstieg: 1.567 hm – Tourenlänge: 10,5 km – Gehzeit: 4:45 Std

+ 8.Tag

8. Tag: Samstag / Trafoi -> Furkelhütte -> Goldseeweg -> Stilfserjoch
Impressionen dieser Etappe:

Die heutige, letzte Etappe führt uns von Trafoi auf das Stilfserjoch, der höchstgelegenen Pass-Straße Italiens. Zuerst geht es gemütlich mit dem Sessellift zum Ausgangpunkt auf 2.153m. Von der Bergstation wandern wir über die Südhänge des Stilfser Kammes mit einzigartigem Blick auf das ewige Eis der Gletscherwelt des majestätischen Ortlermassivs. Man trifft immer wieder auf Schautafeln, die die Geschichte der hier geführten Kämpfe im Ersten Weltkrieg erklären. Über die alte Militärstraße gelangen wir vorbei am Goldsee bis zur Dreisprachenspitze auf 2.838m unserem höchsten Punkt der letzten Etappe. Von hier geht es noch kurz Bergab zum Endziel Stilfserjoch auf 2.758m.
Hier wird uns der Shuttle über die höchstgelegenste Pass-Straße Italiens wieder zu unserem Ausgangpunkt, bzw. Auto zurück bringen wo jeder dann am Nachmittag seine Heimreise antreten kann oder individuell seinen Aufenthalt verlängern kann.
Infos über weitere Unterkünfte gibt es hier > Kulturregion Vinschgau

Tourdaten:
Aufstieg: 717 hm – Abstieg: 112 hm – Tourenlänge: 8,4 km – Gehzeit: 3:00 Std

Nach einer Woche Ortler- Trekkingtour
zwar körperlich vielleicht müde, aber frei im Kopf und Geist, mit Eindrücken und Erlebnissen die du dein Leben lang sicher nicht mehr vergessen wirst.

+ Unterkunft

Ein echtes Highlight dieser Tour sind die Übernachtungen in den gemütlichen Schutzhütten, die ein authentisches Bergsteigerfeeling garantieren. Bei dieser Trekkingtour wird vorwiegend in Berg- Schutzhütten, meist in Mehrbettzimmern oder in Lagern übernachtet. Einzelunterbringung ist hier nicht möglich. Bei der An- und Abreise wohnen Sie in Pensionen, Gasthäusern oder Hotel in Mehrbettzimmern mit DU/WC.
Die Hüttenwirte sind sehr gastfreundlich und bieten ein vielseitiges und reichhaltiges Essen aus der Südtiroler Küche.
Freuen Sie sich auf gemütliche und gesellige Hüttenabende!

Bevorzugte Unterkünfte:
Wir werden Sie wann immer möglich in den hier genannten Hütten oder Pensionen unterbringen. Wenn es zu Problemen bei der Verfügbarkeit kommt, bringen wir Sie in ähnlichen Unterkünften gleichen oder höheren Standards unter.

Verpflegung:
Im Preis enthalten sind 7 x Frühstück und 7 x Abendessen. Getränke sind im Preis nicht enthalten.
Auf den Hütten können Sie sich als Tagesproviant Lunchpakete (Aufpreis) bestellen.