Tourenverlauf > 7 Tage Vinschgauer Trekking Highlights

Die „Vinschgauer Trekking-Highlights“ starten oberhalb der Kurstadt Meran und führen ein Teilstück über den wohl schönsten Wanderweg des Alpenraums über den Meraner Höhenweg. Sie führen uns über den Vinschgauer Nördersberg in Seitentäler wie dem Zirmtal, das vordere Martelltal und durch die Uina Schlucht im Schlinigertal. Das Highlight und zugleich Endziel dieser Tour ist sicherlich die letzte Etappe die über den Gipfelkamm am Dreiländereck (I-CH-A) mit seinem atemberaubenden Panorama auf den Haider- und Reschensee führt.

Die Anziehungskraft dieser Tour liegt am Wechsel und an der Gegensätzlichkeit der vielen Landschaften und Vegetationszonen die wir in einer knappen Woche durchwandern. Bunte Blumenwiesen herrlich grüne Almlandschaften, teils über Gebirgspfade, gut begehbare Alpinwege, Passwegen und alten Schmugglerpfaden. Faszinierende Rundblicke auf die markante 3.000er Bergwelt und schließlich das südliche Klima Südtirols, all das macht diese Trekkingtour so reizvoll und beliebt.
Sie wird unvergesslich in Erinnerung bleiben.

Teilnehmerprofil:
Da diese Trekkingtour sowohl Jung als auch Alt anspricht ist die Altersstruktur der Gäste auf den Touren breit gefächert. Bei den Tourenteilnehmern handelt es sich überwiegend um aufgeschlossene Menschen die im Urlaub geistig und körperlich aktiv sein wollen. Die von uns angebotene Trekkingtour ist für Naturfreunde, die eine gute körperliche Verfassung, Flexibilität und Teamgeist mitbringen. In der ungezwungenen Atmosphäre einer kleinen, überschaubaren Gruppe, findest du schnell Kontakt und nicht selten entwickeln sich lang währende Bekanntschaften.

Anforderungen:
Gesunde körperliche Verfassung, gute Kondition und Trittsicherheit.
Ausdauer für Tagesetappen zwischen 5 und 6 Stunden und Höhenunterschiede bis zu ca. 1.100 m im Auf- und Abstieg.

Hinweis:
Du wanderst mit einem Tagesrucksack für max. 2 Tage.
Der Rucksack sollte nicht mehr als 8 kg wiegen.

1. Tag:  Sonntag  –  Individuelle Anreise

Eigene Anreise nach Morter bei Latsch im Vinschgau

Gasthof Pension Georgshof
I – 39021 Morter – Nibelungenstraße 40

Um 17:30 Uhr Begrüßung und CheckIn.
Programmbesprechung mit dem Wanderführer und gemeinsames Abendessen.

2. Tag:  Montag  –  Meraner Höhenweg & Zirmtal
Impressionen dieser Etappe:

Am Montagmorgen starten wir mit unserem Shuttle von Morter zur Talstation der Seilbahn oberhalb von Meran. Nun geht es mit der Seilbahn hoch zum Ausgangspunkt auf 1.544m der uns bereits ein atemberaubendes Panorama auf den Meraner Talkessel und die Sarntaler Alpen gibt. Wir beginnen hier unsere Trekkingtour und wandern einen Teilabschnitt über den „Meraner Höhenweg“ der als einer der schönsten Wanderwege des Alpenraumes gilt. Er führt durch die bekannte „1000-Stufen-Schlucht“ an den Südhängen des Naturparks Texelgruppe, vorbei an bewirtschafteten Bauernhöfen, über Hängebrücken und Aussichtsplattformen. Am Ende dieser Etappe schweben wir mit der Unterstellbahn in das Tal hinunter wo uns der Shuttle auf die andere Talseite bringt. Hier starten wir den Aufstieg zu unserem ersten Nachtquartier auf 2.100m in das traumhafte Zirmtal. Unser Nachtquartier die Zirmtalalm liegt direkt am idyllischen Zirmtalsee. Man erzählt sich, dass der kleine See bereits seit dem Mittelalter Wanderer anzieht, die die Ruhe und die Stille suchen. Die kleine, urige Zirmtalalm wurde übrigens 2014 als “Schönste Alm Südtirols” ausgezeichnet.
(Für einige Trekkingteilnehmer besteht die Möglichkeit im Zelt am See zu übernachten, einfach bei Buchung dieser Trekkingtour anfragen)

Tourdaten:
Aufstieg: 900 hm – Abstieg: 650 hm – Tourenlänge: 11,5 km – Gehzeit: 5:00 Std

3. Tag:  Dienstag  –  Zirmtal > Tarscheralm
Impressionen dieser Etappe:

Nach unserer ersten Nacht auf über 2.000m gibt es morgens ein kräftiges Bergfrühstück für die bevorstehende Tagesetappe. Von der Zirmtalalm starten wir in Richtung „Kleiner Ortler„ wie Hüttenwirt Max seinen Gipfel auf 2.470m scherzhaft immer nennt. Weiter geht es über Schrofengelände zu den Plombodenseen und teilweise weglos weiter zum Rontscher Berg auf 2.711m. Das 360° Panorama lässt hier wirklich keine Wünsche offen. Im Auf und Ab geht es am Gipfelkamm zwischen dem Ultental und dem Vinschgau weiter zum Muttegrub Gipfel und weiter bis zu den herrlich gelegenen Kofelraster Bergseen. Oberhalb der Seen erblicken wir bereits das große Gipfelkreuz unseres nächsten Zieles der „Hoher Dieb“ auf 2.730m. Von nunan gehts bergab zum nächsten Nachtquartier auf 1.900m auf die Tarscheralm.

Tourdaten:
Aufstieg: 1.000 hm – Abstieg: 1.170 hm – Tourenlänge: 13,0 km – Gehzeit: 6:00 Std

4. Tag:  Mittwoch  –  Tarscher Alm > Morterer Alm > Stallwieshof
Impressionen dieser Etappe:

Vom heutigen Ausgangspunkt sehen wir bereits direkt das Gipfelkreuz von unserem höchsten Tagesziel dem Zwölferkreuz. Zuerst geht es etwas bergab, vorbei an der neuen urigen Latscher Alm und dann über teilweise steiles Blockgelände hoch zum Gipfel auf 2.512m. Der Talblick von fast 2.000m und das herrliche Panorama belohnt die Mühen unseres Aufstiegs. Auf der anderen Talseite geht über das ruhige Alpl hinunter zur urigen Morterer Alm wo Hochlandrinder weiden. Von dort geht es weiter abwärts wo uns der Shuttle zu unserem nächsten Nachtquartier auf dem Bergbauernhof-Stallwies bringen wird.
Ein gutes Essen ist Balsam für die Seele…
Im angrenzenden Berggasthof werden wir abends im urigen Bauernstüberl vom Junior-Chef mit einer Komposition aus Natur und Genuss mit traditionellen, hausgemachten Südtiroler Gerichten und Spezialitäten verwöhnt. Für ihn ist dabei die Verwendung von Fleisch aus hofeigener Haltung, von einheimischen Produkten sowie höchster Qualität äußerst wichtig,
…wir werden es genießen.

Tourdaten:
Aufstieg: 850 hm – Abstieg: 1.000 hm – Tourenlänge: 9,0 km – Gehzeit: 4:30 Std

5. Tag:  Donnerstag  –  Stallwies > Göflaner Alm > Sesvenna
Impressionen dieser Etappe:

Die heutige Etappe führt uns talauswärts und wir erleben dabei begehbare Tradition, den „Kaandlwool“ einem Holzrinnenwaal der heute noch das Wasser auf die Bergwiesen der Berghöfe leitet. Über Zirmwälder und herrlichem Panorama steigen wir zum zum Schartl auf, dem Übergang ins Reich des „Weißen Goldes“. An der Scharte angekommen können wir bereits erkennen dass wir uns auf den Spuren des weißen Marmors begeben. In Serpentinen steigen wir in Richtung Göflaner Marmorbruch, dem höchsten Marmorbruch Europas auf 2.200m ab. Über den Marmorweg geht zur Göflaner Alm wo wir nach einer Stärkung und einem weiteren Abstieg dann vom Shuttle abgeholt werden. Nun eine kleine Shuttletour durch den schönen mittleren Vinschgau bis ins Schliniger Tal, wo wir dann zu unserem Tag- und Nachtquartier der nächsten zwei Tage aufsteigen.
Unter dem Motto: „Echt gut, echt aus der Region“ werden uns traditionelle Speisen und reine Qualitätsprodukte aus der Region serviert.

Tourdaten:
Aufstieg: 980 hm – Abstieg: 1180 hm – Tourenlänge: 12,6 km – Gehzeit: 5:00 Std

6. Tag:  Freitag  –  Sesennahütte > Uinaschlucht
Impressionen dieser Etappe:

Den heutigen Tag lassen wir etwas gemütlicher angehen und nutzen ihn auch zum Regenerieren.
Über den Schlinigpass der als solcher fast nicht erkennbar ist, wandern wir mehr oder weniger flach durch eines der größten Hochgebirgsmoore Südtirols und nehmen auch die Schweizer Staatsgrenze fast nicht wahr die nur ein Kreuz und ein unauffälliger Grenzstein markiert. Dann geht es hinunter in die bekannte Uina-Schlucht, eine grandiose Felskulisse, ein in den Fels gemeißelter und ausgesprengter Pfad der sich wie ein Band durch eine malerische Felslandschaft zieht. Der gesicherte und relativ breite Steig übermittelt bald ein sicheres Gefühl bis wir nach der letzten Galerie plötzlich wieder hell wird und sich ein schönes Seitental des Unterengadins eröffnet, das Uinatal.
Auch der Rückweg zu unserer Schutzhütte führt über diese imposante Uina-Schlucht und genauso werden wir abends auf der Hütte wiederum mit traditionellen Speisen und Qualitätsprodukte aus der Region verwöhnt.

Tourdaten:
Aufstieg: 500 hm – Abstieg: 500 hm – Tourenlänge: 9,6 km – Gehzeit: 3:30 Std

7. Tag: Samstag  –  Sesvennahütte > Piz Rasass > Seebodenspitze > Haideralm
Impressionen dieser Etappe:

Die heutige letzte Etappe wird noch mit 2 Gipfelsiegen und einem wohl einzigartigem Panorama gekrönt.
Wir verlassen heute das Schlingertal und steigen über Serpentinen, vorbei am Murmentensee hoch zum Gipfelkamm der Rasass Spitze. Das schon von weitem sichtbare Gipfelkreuz erreichen wir nach kurzem Auf- und Ab am leicht ausgesetztem Gipfelgrat auf 2.941, der höchste Punkt unserer Tour auf fast 3.000m. Am Gipfel erblicken wir bereits unser nächstes Ziel die Seebodenspitze auf 2.841m der wir dann auf dem teils breiten Gratrücken im Auf und Ab folgen.
Angekommen auf der Seebodenspitze lassen wir erstmal das 360° Panorama auf uns wirken und genießen den Talblick auf den Reschensee und den Haidersee. Mit diesem herrlichen Talblick vor Augen steigen wir zu unserem Endziel zur Haideralm ab. Nach einer Einkehr geht es mit der Gondelbahn in das Tal hinunter wo uns der Shuttle zu unserem Ausgangspunkt nach Morter bzw. Auto zurück bringt wo jeder dann am späten Nachmittag seine Heimreise antreten oder individuell seinen Aufenthalt verlängern kann.
Infos über weitere Unterkünfte gibt es hier > Kulturregion Vinschgau

Tourdaten:
Aufstieg: 950 hm – Abstieg: 1020 hm – Tourenlänge: 10,6 km – Gehzeit: 5:30 Std

Nach einer Woche „Vinschgauer Trekking-Highlight“ Tour,
zwar körperlich vielleicht müde, aber frei im Kopf und Geist, mit Eindrücken und Erlebnissen die du dein Leben lang sicher nicht mehr vergessen wirst.

Ein echtes Highlight dieser Tour sind die Übernachtungen auf Almen und Schutzhütten, die ein authentisches Bergsteigerfeeling garantieren. Es wird vorwiegend auf Almen, in Berg- Schutzhütten, meist in Mehrbettzimmern oder in Lagern übernachtet. Einzelunterbringung ist hier nicht möglich. Bei der An- und Abreise wohnen Sie in Pensionen, Gasthäusern oder Hotel in Mehrbettzimmern mit DU/WC.
Die Hüttenwirte sind sehr gastfreundlich und bieten ein vielseitiges und reichhaltiges Essen aus der Südtiroler Küche.
Freuen Sie sich auf gemütliche und gesellige Hüttenabende!

Bevorzugte Unterkünfte:
Wir werden Sie wann immer möglich in den hier genannten Hütten oder Pensionen unterbringen. Wenn es zu Problemen bei der Verfügbarkeit kommt, bringen wir Sie in ähnlichen Unterkünften gleichen oder höheren Standards unter.

Verpflegung:
Im Preis enthalten sind 6 x Frühstück und 6 x Abendessen. Getränke sind im Preis nicht enthalten.
Auf den Almen und Hütten können Sie sich als Tagesproviant Lunchpakete (Aufpreis) bestellen.

 

+ Beschreibung

Die „Vinschgauer Trekking-Highlights“ starten oberhalb der Kurstadt Meran und führen ein Teilstück über den wohl schönsten Wanderweg des Alpenraums über den Meraner Höhenweg. Sie führen uns über den Vinschgauer Nördersberg in Seitentäler wie dem Zirmtal, das vordere Martelltal und durch die Uina Schlucht im Schlinigertal. Das Highlight und zugleich Endziel dieser Tour ist sicherlich die letzte Etappe die über den Gipfelkamm am Dreiländereck (I-CH-A) mit seinem atemberaubenden Panorama auf den Haider- und Reschensee führt.

Die Anziehungskraft dieser Tour liegt am Wechsel und an der Gegensätzlichkeit der vielen Landschaften und Vegetationszonen die wir in einer knappen Woche durchwandern. Bunte Blumenwiesen herrlich grüne Almlandschaften, teils über Gebirgspfade, gut begehbare Alpinwege, Passwegen und alten Schmugglerpfaden. Faszinierende Rundblicke auf die markante 3.000er Bergwelt und schließlich das südliche Klima Südtirols, all das macht diese Trekkingtour so reizvoll und beliebt.
Sie wird unvergesslich in Erinnerung bleiben.

Teilnehmerprofil:
Da diese Trekkingtour sowohl Jung als auch Alt anspricht ist die Altersstruktur der Gäste auf den Touren breit gefächert. Bei den Tourenteilnehmern handelt es sich überwiegend um aufgeschlossene Menschen die im Urlaub geistig und körperlich aktiv sein wollen. Die von uns angebotene Trekkingtour ist für Naturfreunde, die eine gute körperliche Verfassung, Flexibilität und Teamgeist mitbringen. In der ungezwungenen Atmosphäre einer kleinen, überschaubaren Gruppe, findest du schnell Kontakt und nicht selten entwickeln sich lang währende Bekanntschaften.

Anforderungen:
Gesunde körperliche Verfassung, gute Kondition und Trittsicherheit.
Ausdauer für Tagesetappen zwischen 5 und 6 Stunden und Höhenunterschiede bis zu ca. 1.100 m im Auf- und Abstieg.

Hinweis:
Du wanderst mit einem Tagesrucksack für max. 2 Tage.
Der Rucksack sollte nicht mehr als 8 kg wiegen.

+ 1.Tag

1. Tag:  Sonntag  –  Individuelle Anreise

Eigene Anreise nach Morter bei Latsch im Vinschgau

Gasthof Pension Georgshof
I – 39021 Morter – Nibelungenstraße 40

Um 17:30 Uhr Begrüßung und CheckIn.
Programmbesprechung mit dem Wanderführer und gemeinsames Abendessen.

+ 2.Tag

2. Tag:  Montag  –  Meraner Höhenweg & Zirmtal
Impressionen dieser Etappe:

Am Montagmorgen starten wir mit unserem Shuttle von Morter zur Talstation der Seilbahn oberhalb von Meran. Nun geht es mit der Seilbahn hoch zum Ausgangspunkt auf 1.544m der uns bereits ein atemberaubendes Panorama auf den Meraner Talkessel und die Sarntaler Alpen gibt. Wir beginnen hier unsere Trekkingtour und wandern einen Teilabschnitt über den „Meraner Höhenweg“ der als einer der schönsten Wanderwege des Alpenraumes gilt. Er führt durch die bekannte „1000-Stufen-Schlucht“ an den Südhängen des Naturparks Texelgruppe, vorbei an bewirtschafteten Bauernhöfen, über Hängebrücken und Aussichtsplattformen. Am Ende dieser Etappe schweben wir mit der Unterstellbahn in das Tal hinunter wo uns der Shuttle auf die andere Talseite bringt. Hier starten wir den Aufstieg zu unserem ersten Nachtquartier auf 2.100m in das traumhafte Zirmtal. Unser Nachtquartier die Zirmtalalm liegt direkt am idyllischen Zirmtalsee. Man erzählt sich, dass der kleine See bereits seit dem Mittelalter Wanderer anzieht, die die Ruhe und die Stille suchen. Die kleine, urige Zirmtalalm wurde übrigens 2014 als “Schönste Alm Südtirols” ausgezeichnet.
(Für einige Trekkingteilnehmer besteht die Möglichkeit im Zelt am See zu übernachten, einfach bei Buchung dieser Trekkingtour anfragen)

Tourdaten:
Aufstieg: 900 hm – Abstieg: 650 hm – Tourenlänge: 11,5 km – Gehzeit: 5:00 Std

+ 3.Tag

3. Tag:  Dienstag  –  Zirmtal > Tarscheralm
Impressionen dieser Etappe:

Nach unserer ersten Nacht auf über 2.000m gibt es morgens ein kräftiges Bergfrühstück für die bevorstehende Tagesetappe. Von der Zirmtalalm starten wir in Richtung „Kleiner Ortler„ wie Hüttenwirt Max seinen Gipfel auf 2.470m scherzhaft immer nennt. Weiter geht es über Schrofengelände zu den Plombodenseen und teilweise weglos weiter zum Rontscher Berg auf 2.711m. Das 360° Panorama lässt hier wirklich keine Wünsche offen. Im Auf und Ab geht es am Gipfelkamm zwischen dem Ultental und dem Vinschgau weiter zum Muttegrub Gipfel und weiter bis zu den herrlich gelegenen Kofelraster Bergseen. Oberhalb der Seen erblicken wir bereits das große Gipfelkreuz unseres nächsten Zieles der „Hoher Dieb“ auf 2.730m. Von nunan gehts bergab zum nächsten Nachtquartier auf 1.900m auf die Tarscheralm.

Tourdaten:
Aufstieg: 1.000 hm – Abstieg: 1.170 hm – Tourenlänge: 13,0 km – Gehzeit: 6:00 Std

+ 4.Tag

4. Tag:  Mittwoch  –  Tarscher Alm > Morterer Alm > Stallwieshof
Impressionen dieser Etappe:

Vom heutigen Ausgangspunkt sehen wir bereits direkt das Gipfelkreuz von unserem höchsten Tagesziel dem Zwölferkreuz. Zuerst geht es etwas bergab, vorbei an der neuen urigen Latscher Alm und dann über teilweise steiles Blockgelände hoch zum Gipfel auf 2.512m. Der Talblick von fast 2.000m und das herrliche Panorama belohnt die Mühen unseres Aufstiegs. Auf der anderen Talseite geht über das ruhige Alpl hinunter zur urigen Morterer Alm wo Hochlandrinder weiden. Von dort geht es weiter abwärts wo uns der Shuttle zu unserem nächsten Nachtquartier auf dem Bergbauernhof-Stallwies bringen wird.
Ein gutes Essen ist Balsam für die Seele…
Im angrenzenden Berggasthof werden wir abends im urigen Bauernstüberl vom Junior-Chef mit einer Komposition aus Natur und Genuss mit traditionellen, hausgemachten Südtiroler Gerichten und Spezialitäten verwöhnt. Für ihn ist dabei die Verwendung von Fleisch aus hofeigener Haltung, von einheimischen Produkten sowie höchster Qualität äußerst wichtig,
…wir werden es genießen.

Tourdaten:
Aufstieg: 850 hm – Abstieg: 1.000 hm – Tourenlänge: 9,0 km – Gehzeit: 4:30 Std

+ 5.Tag

5. Tag:  Donnerstag  –  Stallwies > Göflaner Alm > Sesvenna
Impressionen dieser Etappe:

Die heutige Etappe führt uns talauswärts und wir erleben dabei begehbare Tradition, den „Kaandlwool“ einem Holzrinnenwaal der heute noch das Wasser auf die Bergwiesen der Berghöfe leitet. Über Zirmwälder und herrlichem Panorama steigen wir zum zum Schartl auf, dem Übergang ins Reich des „Weißen Goldes“. An der Scharte angekommen können wir bereits erkennen dass wir uns auf den Spuren des weißen Marmors begeben. In Serpentinen steigen wir in Richtung Göflaner Marmorbruch, dem höchsten Marmorbruch Europas auf 2.200m ab. Über den Marmorweg geht zur Göflaner Alm wo wir nach einer Stärkung und einem weiteren Abstieg dann vom Shuttle abgeholt werden. Nun eine kleine Shuttletour durch den schönen mittleren Vinschgau bis ins Schliniger Tal, wo wir dann zu unserem Tag- und Nachtquartier der nächsten zwei Tage aufsteigen.
Unter dem Motto: „Echt gut, echt aus der Region“ werden uns traditionelle Speisen und reine Qualitätsprodukte aus der Region serviert.

Tourdaten:
Aufstieg: 980 hm – Abstieg: 1180 hm – Tourenlänge: 12,6 km – Gehzeit: 5:00 Std

+ 6.Tag

6. Tag:  Freitag  –  Sesennahütte > Uinaschlucht
Impressionen dieser Etappe:

Den heutigen Tag lassen wir etwas gemütlicher angehen und nutzen ihn auch zum Regenerieren.
Über den Schlinigpass der als solcher fast nicht erkennbar ist, wandern wir mehr oder weniger flach durch eines der größten Hochgebirgsmoore Südtirols und nehmen auch die Schweizer Staatsgrenze fast nicht wahr die nur ein Kreuz und ein unauffälliger Grenzstein markiert. Dann geht es hinunter in die bekannte Uina-Schlucht, eine grandiose Felskulisse, ein in den Fels gemeißelter und ausgesprengter Pfad der sich wie ein Band durch eine malerische Felslandschaft zieht. Der gesicherte und relativ breite Steig übermittelt bald ein sicheres Gefühl bis wir nach der letzten Galerie plötzlich wieder hell wird und sich ein schönes Seitental des Unterengadins eröffnet, das Uinatal.
Auch der Rückweg zu unserer Schutzhütte führt über diese imposante Uina-Schlucht und genauso werden wir abends auf der Hütte wiederum mit traditionellen Speisen und Qualitätsprodukte aus der Region verwöhnt.

Tourdaten:
Aufstieg: 500 hm – Abstieg: 500 hm – Tourenlänge: 9,6 km – Gehzeit: 3:30 Std

+ 7.Tag

7. Tag: Samstag  –  Sesvennahütte > Piz Rasass > Seebodenspitze > Haideralm
Impressionen dieser Etappe:

Die heutige letzte Etappe wird noch mit 2 Gipfelsiegen und einem wohl einzigartigem Panorama gekrönt.
Wir verlassen heute das Schlingertal und steigen über Serpentinen, vorbei am Murmentensee hoch zum Gipfelkamm der Rasass Spitze. Das schon von weitem sichtbare Gipfelkreuz erreichen wir nach kurzem Auf- und Ab am leicht ausgesetztem Gipfelgrat auf 2.941, der höchste Punkt unserer Tour auf fast 3.000m. Am Gipfel erblicken wir bereits unser nächstes Ziel die Seebodenspitze auf 2.841m der wir dann auf dem teils breiten Gratrücken im Auf und Ab folgen.
Angekommen auf der Seebodenspitze lassen wir erstmal das 360° Panorama auf uns wirken und genießen den Talblick auf den Reschensee und den Haidersee. Mit diesem herrlichen Talblick vor Augen steigen wir zu unserem Endziel zur Haideralm ab. Nach einer Einkehr geht es mit der Gondelbahn in das Tal hinunter wo uns der Shuttle zu unserem Ausgangspunkt nach Morter bzw. Auto zurück bringt wo jeder dann am späten Nachmittag seine Heimreise antreten oder individuell seinen Aufenthalt verlängern kann.
Infos über weitere Unterkünfte gibt es hier > Kulturregion Vinschgau

Tourdaten:
Aufstieg: 950 hm – Abstieg: 1020 hm – Tourenlänge: 10,6 km – Gehzeit: 5:30 Std

Nach einer Woche „Vinschgauer Trekking-Highlight“ Tour,
zwar körperlich vielleicht müde, aber frei im Kopf und Geist, mit Eindrücken und Erlebnissen die du dein Leben lang sicher nicht mehr vergessen wirst.

+ Unterkunft

Ein echtes Highlight dieser Tour sind die Übernachtungen auf Almen und Schutzhütten, die ein authentisches Bergsteigerfeeling garantieren. Es wird vorwiegend auf Almen, in Berg- Schutzhütten, meist in Mehrbettzimmern oder in Lagern übernachtet. Einzelunterbringung ist hier nicht möglich. Bei der An- und Abreise wohnen Sie in Pensionen, Gasthäusern oder Hotel in Mehrbettzimmern mit DU/WC.
Die Hüttenwirte sind sehr gastfreundlich und bieten ein vielseitiges und reichhaltiges Essen aus der Südtiroler Küche.
Freuen Sie sich auf gemütliche und gesellige Hüttenabende!

Bevorzugte Unterkünfte:
Wir werden Sie wann immer möglich in den hier genannten Hütten oder Pensionen unterbringen. Wenn es zu Problemen bei der Verfügbarkeit kommt, bringen wir Sie in ähnlichen Unterkünften gleichen oder höheren Standards unter.

Verpflegung:
Im Preis enthalten sind 6 x Frühstück und 6 x Abendessen. Getränke sind im Preis nicht enthalten.
Auf den Almen und Hütten können Sie sich als Tagesproviant Lunchpakete (Aufpreis) bestellen.